Stau

Auf den Autobahnen gibt’s am Wochenende erhöhtes Staurisiko

Herbstferien erhöhen das Staurisiko: Am Wochenende vom 23. bis 25. Oktober treffen Urlaubsfahrten und Rückreiseverkehr aufeinander.

Ferienzeit ist Stauzeit: Während die Herbstferien am Wochenende (23. bis 25. Oktober) in Baden-Württemberg beginnen, enden sie in sechs anderen Bundesländern. In fünf weiteren Ländern läuft die zweite Ferienwoche an. Der ADAC rechnet mit einem «erhöhten Staurisiko».

Der Auto Club Europa (ACE) sagt ebenfalls eine lebhafte Reisetätigkeit mit viel Verkehr voraus. Stark füllen werden sich vor allem die Routen in Richtung Süden sowie an die Küsten und zu den Seen. Dazu kommen noch die vom ADAC gemeldeten rund 1.100 Baustellen, die den Verkehr zusätzlich ausbremsen dürften. 

Advertisement

So lauten die Prognosen für die einzelnen Tage:

  • Freitag: Pendel- und Feierabendverkehr füllt am Freitagnachmittag Autobahnen und die Wege rund um die Ballungszentren. Durch den Ferienbeginn in Baden-Württemberg steigt ab Mittag besonders der Reiseverkehr in Richtung der Alpen. So sind laut ACE auf beliebten Reiserouten und vor Baustellenbereichen längere Verzögerungen möglich: «Der Freitagnachmittag bleibt die verkehrsreichste Zeit der Woche.»
     
  • Samstag: Aus dem Alpen- und Mittelmeerraum sowie von den Küsten der Nord- und Ostsee erwartet der ACE erhöhten Heimreiseverkehr. Parallel sind auf den Routen in Süddeutschland durch den Ferienbeginn viele Urlauber in den Gegenrichtungen unterwegs. Rund um Berlin und Hamburg bleibe das Aufkommen auch ferienbedingt erhöht. Daneben rechnet der ACE vor allem im Bereich größerer Baustellen und in Teilen auch auf den Umleitungen mit Verzögerungen. Die größte Staugefahr: Baustellen.
     
  • Sonntag: Der Rückreiseverkehr nimmt ab Mittag Fahrt auf. Stellenweise rechnet der ACE mit stockendem Verkehr und einzelnen Staus. Zudem kann sich vor allem bei schönem Herbstwetter reger Ausflugsverkehr zeigen.

Beide Verkehrsclubs erwarten zwischen Freitag und Sonntag in den Großräumen Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Hamburg, München, Stuttgart sowie auf den Fernstraßen und Nebenstrecken von und zu den Küsten sowie auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):

A 1 Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
A 2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Arnhem
A 4 Aachen – Köln sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
A 5 Basel – Karlsruhe – Heidelberg – Frankfurt – Hattenbacher Dreieck
A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A 7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
A 8 Salzburg – München – Ulm – Stuttgart – Karlsruhe
A 9 Leipzig – Nürnberg – München
A 10 Berliner Ring
A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
A 12 Berliner Ring – Frankfurt/Oder
A 24 Berlin – Dreieck Wittstock
A 40 Essen – Duisburg – Venlo
A 44 Kassel – Dortmund
A 45 Aschaffenburg – Gießen – Dortmund
A 57 Köln – Krefeld
A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
A 72 Zwickau – Chemnitz
A 81 Böblingen – Stuttgart – Heilbronn 
A 93 Rosenheim – Kiefersfelden
A 95 München – Garmisch-Partenkirchen
A 96 Lindau – München
A 99 Autobahnring München

In Österreich füllen sich ebenfalls die Reiserouten

Auch im benachbarten Ausland müssen Autofahrer mit zeitweise sehr vollen Transitrouten und Zufahrten in die Tourismusgebiete rechnen. Dazu ist am Freitagnachmittag wie in Deutschland vor allem rund um die Ballungsräume mit Berufsverkehr zu rechnen. Laut ADAC sind in Österreich insbesondere folgende Strecken staugefährdet:

  • A 1 (Westautobahn)
  • A 9 (Pyhrnautobahn)
  • A 10 (Tauernautobahn)
  • A 11 (Karawankenautobahn von und nach Slowenien)
  • A 12 (Inntalautobahn)
  • A 13 (Brennerautobahn von und nach Italien)
  • B 179 (Fernpass)
  • B 197 (Arlberg Bundesstraße)

In der Schweiz sind vor allem die Transitrouten betroffen

In der Schweiz sind vor allem die A 1 (Bern – Zürich – St. Margrethen), die A 2 auf der Gotthard-Route, die A 3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A 13 auf der San-Bernardino-Route betroffen.

Advertisement